Citylife Food & Drinks

Dinner mit Freunden – unsere Lieblingsrestaurants

Essen

Es ist Freitag, Ihr wollt mit ein paar Freunden ungezwungen essen. Gesucht wird also ein Restaurant, das modern und kommunikativ ist, in dem man auch lachen und quatschen kann, ohne dass man gleich negativ auffällt. Aber gleichzeitig doch mit Anspruch auf gutes Essen. Idealerweise mit großen Tischen, an denen auch genug Leute sitzen können. Dazu noch eine Bar, so dass man auch nur für Getränke vorbei kommen kann bzw. vom Essen direkt in die Nacht starten. Quasi eine Liste unserer Lieblingsrestaurants:

Walon & Rosetti

Nahe der Kreuzung Münchnerstraße/Elbestraße, mitten im Bahnhofsviertel, liegt das Walon & Rosetti. Ein langer Bartresen, Wände in sattem Grün und massive Holztische bestimmen das Bild und machen das Walon zu einem unserer liebsten Restaurants. Das Restaurant versprüht ein sehr entspannte und moderne Atmosphäre, weswegen man sich, insbesondere auch wegen der Gastfreundschaft der beiden Besitzer, die immer für einen Schnack zu haben sind, sehr willkommen fühlt. Das Essen ist kreativ und lecker und die Portionen sind riesig. Teilen ist also angesagt, was den Vorteil hat, dass man immer verschiedene Gerichte der oft wechselnden Karte probieren kann. Dazu gibt es eine große Auswahl an Cocktails und Weinen. Nach Küchenschluss kann man hier auch problemlos in eine lange Nacht im Bahnhofsviertel starten. Unser absolutes Lieblingsessen ist der gegrillte Tintenfisch und Tagliata, im Winter die Miesmuscheln. Falls das nicht auf der Karte steht, einfach mal danach fragen.

 

Chairs

Der Name geht auf die Retro Stühle aus den 60er- bis 80er-Jahren zurück, die das Innere dieses netten Restaurants bestimmen. Das Chairs in Bornheim bietet eine besonderen Mischung aus gemütlicher Einrichtung, lässiger Atmosphäre und einem Küchenteam, das sein Handwerk nicht nur beherrscht, sondern mit Leidenschaft am Herd steht. Der Fokus soll weniger auf teuren Tellern oder Tischdecken als vielmehr auf den Produkten liegen. Das Küchenteam verarbeitet daher vor allem saisonale und regionale Produkte. Heraus kommen leckere moderne Kreationen, aber auch ein paar Klassiker finden sich immer auf der Karte. Dazu ein französischer Wein, fertig ist ein toller Abend.

 

Trares

Am anderen Ende der Berger Straße, am Merianplatz, liegt das Trares. Gäste dürfen hier eine junge, deutsche Küche mit internationalen Einflüssen erwarten. Hinzu kommen ein paar Klassiker bzw. Lieblinge des Küchenchef und Betreiber Christopher Crell. Besonders witzig ist, dass der Name des Lokals auf die Hausbesitzer bzw. Vermieter zurückgeht und diese sogar mit Oma Trares Markklößchen Suppe Eingang in die Speisekarte gefunden haben. Dazu eine große Bar mit kreativen Cocktails und Longdrinks.

 

Stanley Diamond

In der Ottostraße – gleich nördlich vom Bahnhof, offiziell schon Gallus – liegt das „Stanley Diamond“ – dem neusten Streich der Ardinast Brüder, die mit dem Chez Ima, Maxie Eisen und Co. schon sehr viel für das Frankfurter Gastro- und Nachtleben geleistet haben. Nach Aussage der Besitzer gibt es hier gehobene Hausmannskost. Übersetzt heißt das:  Klassisch, regional, sicherlich nicht ganz billig. Die Qualität rechtfertigt aber die Preise. In dieser Liste sicherlich auch der schickste Vertreter, neudeutsch wird das auch „fine dining“ genannt. Heraus kommt ein interessantes Lokal, in dem traditionelle Gerichte neu interpretiert werden. Unbedingt mal ausprobieren!

 

La Cevi

Vergangenes  Jahr hat in Frankfurt das La Cevi eröffnet und es war höchste Zeit. Als ich Cevice vor ein paar Jahren in Berlin das erste mal probiert hatte, war ich sofort angefixt. Erfrischend, sehr lecker eine einzigarter Geschmack. Endlich gibt es in Frankfurt einen Laden, der sich darauf spezialisiert hat. Ceviche ist roher, in kleine Stücke geschnittener Fisch, der in Zitronensaft „gegart“ wird. Durch die Säure kommt es zu einer Denaturierung des Eiweißes, ähnlich den chemischen Vorgängen beim Kochen. Das besondere im La Cevi ist, dass es auch Varianten mit Limetten- oder Maracujasaft gibt. Gerade die Maracuja-Variante ist der Hammer.

Es wird aber nicht nur Ceviche angeboten, sondern auch andere peruanische Gerichte, alle kreativ und modern interpretiert. Bei unserem letzten Besuch hatten wir beispielsweise überbackene Jakobsmuscheln, Rinderherz und „Tiraditos“, eine Kreuzung aus Sashimi und Ceviche, das auf den Einfluss japanischer Einwanderer zurückgeht und dem Gericht so einen Hauch Japan verleiht. Und natürlich auf jeden Fall den Pisco Sour probieren – das peruanische Nationalgetränk, wahnsinnig lecker.

 

Landwehrstübchen

Weit oben auf dem Sachsenhäuser Berg, liegt das Landwehrstübchen. Der Name irritiert vielleicht etwas, denn es erwartet den Gast eine modern Crossover-Küche mit viel Liebe, Kreativität und stets auf höchstem Niveau gekocht Auf der Karte werden regionale Spezialitäten wie Frankfurter Schnitzel, Lammkeule oder ein unglaublich guter Kaiserschmarren angeboten, aber auch moderne Gerichte wie aktuell Skrei mit schwarzem Couscous oder Petersilielwurzeltörtchen. Zu den Stärken des kleinen Lokals gehört neben dem gemütlichen Gastraum und einer lauschigen Terrasse ganz klar das freundliche Team.

 

Follow my blog with Bloglovin

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply